Jahrgangsstufe 7: Wiederbelebungstraining stärkt Handlungssicherheit im Notfall

 

Im zweiten Schulhalbjahr nahmen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 an einem Wiederbelebungskurs teil. Ziel des Projekts war es, junge Menschen frühzeitig für lebensrettende Sofortmaßnahmen zu sensibilisieren und ihnen die nötige Handlungssicherheit für Notfallsituationen zu vermitteln.

 

Die Bedeutung solcher Schulungen ist groß: Studien zeigen, dass eine unmittelbar eingeleitete Wiederbelebung die Überlebenschancen von Betroffenen um das Zwei- bis Dreifache erhöhen kann. Umso wichtiger ist es, Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse und praktische Fertigkeiten im Bereich der Ersten Hilfe zu vermitteln.

 

Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen, der Björn-Steiger-Stiftung und der Deutschen Herzstiftung durchgeführt. Derzeit beteiligen sich rund 200 hessische Schulen an dem Programm, das bis 2027 fester Bestandteil des Unterrichts aller siebten Klassen werden soll. Neben der Vermittlung lebensrettender Maßnahmen verfolgt das Projekt das Ziel, Hemmschwellen abzubauen und junge Menschen dazu zu befähigen, in Notfallsituationen Verantwortung zu übernehmen und aktiv Hilfe zu leisten.

 

Unter der Leitung von Alina Grosan sowie mit Unterstützung des DRK-Ortsverbandes und der Schulsanitäts-AG absolvierten die Schülerinnen und Schüler ein dreistündiges Training. Nach einer Einführung in die Funktionsweise des Herzens anhand von Kurzvideos stand vor allem die praktische Anwendung im Mittelpunkt. An Reanimationspuppen übten die Teilnehmenden die Grundlagen der Wiederbelebung nach dem bewährten Schema „Prüfen – Rufen – Drücken“.

 

Die abschließende Reflexionsrunde machte deutlich, dass es neben medizinischen Grundlagen auch soziale Kompetenzen wie Hilfsbereitschaft, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein fördert. Es stärkt die Zivilcourage der Jugendlichen und vermittelt ihnen das Vertrauen, im Ernstfall nicht wegzusehen, sondern schnell und entschlossen zu handeln.

 

Hainburg im April 2026